Behandlungsschwerpunkt Stottern

Redeflussstörungen bei Kindern

Therapeutin: Ulrike Felsing

Bei sehr kleinen Kindern behandele ich das Stottern meist indirekt. Dabei
diene ich als Modell für unangestrengtes, weiches Stottern/ Sprechen.
Zusätzlich stehe ich vor allem den Eltern und dem Umfeld (Kita,
Tagesmutter, Großeltern etc.) beratend und begleitend zur Verfügung.

Bei Kindern mit beginnendem Störungsbewusstsein behandele ich das Stottern direkt.

Die von mir angebotenden Behandlungsansätze sind:

Die direkte, nicht-vermeidende (non-avoidance) Behandlung des
Stotterns orientiert an Wendlandt, Sandrieser/Schneider (KidS), Dell.

WAS (Inhalt der Mitteilung) vor WIE (Form des Sprechens)
"Ich darf stottern!"

In der Therapie erarbeite ich mit dem Kind Möglichkeiten:

  • die auftretenden Stottersymptome zu zulassen, zu erkennen und
    zu verflüssigen
  • ein weiches, unangestrengtes Stottern hin zum flüssigen Sprechen zu entwickeln
  • Sprach- und Sprechkompetenzen zu erhöhen

Ich beziehe kindgerechte Entspannungsverfahren und Körperübungen
in die Therapie ein.

Behandlung des Stotterns nach Lidcombe
  • Ziel ist es hierbei, bestehende Stottersymptome zu reduzieren
    und die Anteile flüssigen Sprechens zu erhöhen
  • dabei steht die positive Verstärkung des flüssigen Sprechens im
    Vordergrund
  • die enge Zusammenarbeit mit einer Bezugsperson ist für diesen
    Ansatz grundlegend

Die Entscheidung, welcher Therapieansatz für die Behandlung des Kindes eher in Frage kommt, wird nach ausführlicher Beratung und in Absprache mit den Eltern getroffen.
Je nach therapeutischem Bedarf mache ich Beratungen im sozialen Umfeld des Kindes (Hausbesuche, Kita, Schule) möglich.



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